Die M7a streichen zusammen mit der Firma "Malermeister Herbst" ihr Klassenzimmer
Von Mittwoch, den 11. 02. bis Freitag, den 13.02.2026 stand für die Klasse M7a ein besonderes Projekt auf dem Programm. Gemeinsam mit der Firma „Malermeister Herbst“ aus Bogen sollten die Kinder ihr Klassenzimmer neu streichen und dabei praktische Einblicke in den Beruf des Malers und Lackierers erhalten. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Ronny nahm sich der Chef, Malermeister Andreas Herbst, drei volle Tage Zeit, um den Schülerinnen und Schülern einzelne Arbeitsabläufe zu erklären, ihnen praktische Tipps zu geben und zu erläutern, warum die jeweiligen Arbeitsschritte wichtig sind.
Ausgestattet mit weißen Maleranzügen musste an Tag eins alles für den neuen Anstrich im Klassenzimmer vorbereitet werden. Dazu wurde die 17 Kinder starke Klasse in kleine Gruppen eingeteilt, die verschiedene Aufgaben übernehmen sollten. Zu diesen Aufgaben gehörten das Abkleben von Türrahmen, Steckdosen und Lichtschaltern sowie Fenstern. Außerdem mussten die Fußleisten abgeklebt und Malervlies ausgelegt werden. Ein weiteres Team übernahm die Ausbesserung von Bohrlöchern und Abplatzern an Mauerecken. Des Weiteren musste an einer Trennwand von Klassenzimmer und einem kleinen Nebenraum der Lack angeschliffen werden, um auch hier Lackschäden erneuern zu können. Unter geduldiger und für die Schüler gut verständlicher Anleitung der einzelnen Arbeiten taten sich bei der Ausführung durchaus ein paar Talente hervor.
Nachdem die vorbereitenden Arbeiten erledigt waren konnten einige Teile der Wände bereits grundiert werden.
Am zweiten Tag konnte dank gründlicher und guter Vorarbeit am Vortag direkt losgelegt werden.
Es musste weiter der Lack an der Zwischenwand angeschliffen werden. Da es sich um eine ziemlich große Fläche mit vielen Winkeln und schwer zugänglichen Stellen handelte, bekamen die „Handwerker“ ein Gespür dafür, wie viel Arbeit die Vorbereitung einer neuen Wand macht und wie anstrengend dies sein kann. Außerdem mussten die tags zuvor verspachtelten Löcher und Abplatzer verschliffen und geglättet werden, sodass die Farbe später eine schöne und gleichmäßige Oberfläche entstehen lässt. Interessierte und Mutige durften sich daran versuchen, die Fenster und Kabelkanäle mit Acryl auszuspritzen. An einigen Wänden konnte zudem bereits der Endanstrich mit Pinseln sowie großen und kleinen Farbrollern aufgetragen werden. Auch hier zeigten einige mit Fleiß und Eifer, welches Talent in ihnen steckt. Direkt nach dem Anstrich mussten die fertigen Wände „ausgepackt“, also von Klebebändern und Folie befreit werden. Bereits jetzt konnte man sehen, dass das Klassenzimmer nach Beendigung der Arbeit nicht mehr wieder zu erkennen
sein würde.
Am Freitag, zugleich Zeugnistag, wurden die verbleibenden Wände mit dem Endanstrich versehen, sodass das „neue“ Klassenzimmer letztlich in strahlendem Weiß und ohne Löcher in den Wänden erstrahlte. Für eine kleine Wand war noch eine Besonderheit vorgesehen. Mit den Farben des Schullogos und etwas Gelb zur Auflockerung wurden Kreise und Kreiselemente in verschiedenen Größen an die Wände gemalt, damit die großen weißen Flächen etwas aufgelockert wer-
den. Die Kreise mussten vorher mit Schablonen aus Plotterfolien an den Wänden angebracht werden. Nachdem auch die letzten gestrichenen Wände von Klebebändern und Folien befreit wurden und gemeinschaftlich die Werkzeuge gereinigt, alle Materialien aufgeräumt und der Müll nach unten gebracht wurde, konnten die Schülerinnen und Schüler zufrieden ihr frisch renoviertes Klassenzimmer betrachten und waren dabei sichtlich stolz auf ihre geleistete Arbeit. Ein besonderer Dank gilt der Firma „Malermeister Herbst“ mit ihrem Chef Andreas Herbst und seinem Mitarbeiter Ronny für die professionelle und kindgerechte Betreuung und Umsetzung des Projekts und für die fachgerechte Ausführung der Arbeiten sowie für die Weiterarbeit am Nachmittag, nachdem Kinder und Lehrer bereits nach Hause gegangen waren. Das Klassenzimmer erstrahlt in neuem Glanz, die Kinder sind stolz auf die mit Fleiß, Interesse und Engagement geleiste-
te Arbeit mit ihren eigenen Händen, sie konnten viele Erfahrungen sammeln, als Klasse zusammenwachsen und den Wert, der hinter handwerklicher Arbeit steht am eigenen Leib erfahren. Die Firma Herbst hat in diesen Tagen finanziell wohl keinen Gewinn gemacht aber vielleicht den ein oder anderen Jugendlichen für einen Beruf im Handwerk und vielleicht sogar als Maler und Lackierer begeistern können. Vielen Dank für die tolle Erfahrung.
